Besetzungskompass für Beiräte

Einen Beirat gut zu besetzen, gehört zu den wirksamsten Entscheidungen, die Gesellschafter und Geschäftsführung treffen können. Häufig entsteht die Zusammensetzung aus dem persönlichen Umfeld der Eigentümer und weniger aus einer Analyse dessen, was das Unternehmen braucht. Der Besetzungskompass ermittelt aus Branche, Lage, wirtschaftlicher Situation und heutiger Besetzung, welche Kompetenzen im Beirat fehlen, und schlägt Profile für die freien Sitze vor. Er prüft dabei Unabhängigkeit, Vorsitz, Altersmischung und Vielfalt.

Der Kompass richtet sich an Inhaber, Geschäftsführer und Gesellschafter von Familienunternehmen, mittelständischen Unternehmen und Startups, die einen Beirat gründen, erweitern oder neu aufstellen.

    Weiterführende Beiträge

    Grundlagen

    • Kienbaum, Beirat und Aufsichtsrat im Mittelstand, Studie 2022, PDF
    • INTES Akademie für Familienunternehmen und PwC, Beiratsumfrage 2024, zitiert nach Unternehmeredition vom 18. Juli 2024
    • § 1 StaRUG zur Krisenfrüherkennung und § 12 HinSchG zur internen Meldestelle
    • Wie der Kompass rechnet, beschreibt die Prüfungslogik.

    Die erste Fassung ist auf Beiräte in Unternehmen zugeschnitten. Aufsichtsräte, Verwaltungsräte und Stiftungsräte sollen mittel- und langfristig folgen.

    Die Studien dienen als fachliche Orientierung, etwa für die Lücken bei Digitalisierung, Personal und internationaler Erfahrung, für die Altersstruktur und für den Vorsitz. Kompetenzfelder, Profile, Punktwerte, Deckelung und Auswahlmechanik sind eine eigene redaktionelle Modellierung und keine empirisch geprüfte Bewertungsmethode. Einzelne Empfehlungen wie die Faustregel von 55 Jahren setzen bewusst eigene Akzente. Der Kompass gibt Orientierung und ersetzt keine Beratung im Einzelfall. Er gibt die persönliche Meinung des Autors wieder. Die Verweise im Ergebnis führen zu weiterführenden Beiträgen des Autors auf dieser Seite. Stand September 2026.