Die kleine Sage um meinen Familiennamen

Wie es zu meinem Familiennamen gekommen sein soll. Eine kleine Geschichte, die bis heute von Generation zu Generation weitergegeben wird. 

Eigentlich lautete der Name ursprünglich in der deutlich häufigeren Schreibweise „Wirtz“. Unsere Vorfahren stammen aus der Schwarzwaldregion, doch irgendwann in preußischer Zeit musste ein Vorfahre offiziell eingetragen werden. Der zuständige Beamte soll dabei allerdings nicht mehr ganz so konzentriert gearbeitet haben, man erzählt sich, er habe zuvor etwas zu tief ins Glas geschaut.

So kam es, dass aus der ursprünglichen Schreibweise plötzlich eine neue Variante wurde: Statt „Wirtz“ stand auf einmal „Wierz“ in der Urkunde. Und was einmal offiziell eingetragen war, ließ sich damals praktisch nicht mehr ändern.

Dadurch soll unsere bis heute eher seltene Namensvariante entstanden sein. Während die anderen Schreibweisen in Deutschland deutlich häufiger vorkommen, gibt es von unserer Linie nur wenige Vertreter. Ein kleiner Fehler eines preußischen Beamten hat damit über Generationen hinweg unsere Familiengeschichte geprägt.

Und genau deshalb steckt in unserem Namen bis heute ein kleines Stück Familienlegende.

Beim Vornamen ist die Geschichte einfacher, mit niederländischen, deutschen, belgischen, französischen und spanischen Vorfahren dachten sich meine Eltern, ein eher internationaler Name wäre sehr passend für mich. Auch wenn ich mich als Europäer fühle und sehr gerne in andere Kulturen eintauche hat es mich dennoch dauerhaft nie ins Ausland gezogen.