Jugendhilfeausschuss Bielefeld (JHA)

Ein wichtiger Teil meines ehrenamtlichen Engagements ist meine Mitarbeit im Jugendhilfeausschuss der Stadt Bielefeld, dem ich seit 2024 angehöre. Dort vertrete ich die Interessen von Eltern und Kindern – insbesondere von Familien mit Kita-Kindern sowie von Eltern, deren Kinder in der Kindertagespflege (zum Beispiel bei Tagesmüttern und -vätern) betreut werden.

Der Jugendhilfeausschuss ist ein zentrales Gremium der kommunalen Kinder- und Jugendhilfe. Hier werden grundlegende Entscheidungen vorbereitet und diskutiert, die direkten Einfluss auf den Alltag von Familien in Bielefeld haben. Dazu zählen unter anderem Fragen zur Betreuungsqualität, zum Ausbau und Abbau von Plätzen, zu pädagogischen Rahmenbedingungen und zu finanziellen Strukturen.

Meine Arbeit im Ausschuss baut auf meinem vorherigen Engagement auf: Vor meiner Berufung war ich bereits Teil der AG nach §78 SGB VIII, in der Träger von Kindertageseinrichtungen zusammenarbeiten. Diese Erfahrung hilft mir, sowohl die Perspektive der Einrichtungen als auch die der Familien zu verstehen. 

In meiner Rolle bringe ich die Sicht der Eltern aktiv ein, gegenüber den Trägern von Einrichtungen und Diensten und vor allem gegenüber Politik und Verwaltung. Ich bin im Ausschuss antragsberechtigt, beteilige mich gern an fachlichen und politischen Diskussionen und setze mich, mal direkt in der Sitzung aber auch gerne über Gespräche außerhalb des Formats, dafür ein, dass die Bedürfnisse von Kindern und Familien bei Entscheidungen angemessen berücksichtigt werden.

Inhaltlich liegen mir besonders folgende Themen am Herzen:
    •    Sichere Wege für Kinder und Familien vom Wohnumfeld bis zur Betreuungseinrichtung
    •    Hohe Qualität in der frühkindlichen Bildung als Grundlage für faire Bildungschancen
    •    Eine sozial gerechte Verteilung von Belastungen, damit Familien unabhängig von Einkommen oder Lebenssituation gute Betreuung in Anspruch nehmen können

Mir ist wichtig, dass frühkindliche Bildung und Betreuung nicht nur verwaltet, sondern kindgerecht, familiennah und zukunftsorientiert gestaltet werden.