Jurist bin ich, aber wohl kein typischer...

Habe ich Jura studiert, ja und auch das Referendariat absolviert. Bin ich ein typischer Jurist, ich denke eher nicht. Bis zum letzten Tag meines Referendariats stand für mich fest, ich werde nie einen klassischen Juristenberuf ergreifen und doch kam alles anders als geplant. Ich wurde zuerst Anwalt, aber tatsächlich war ich selbst als Anwalt so gut wie nie vor Gericht, vielmehr erstellte ich Verträge und baute Strukturen auf, damit es eben gar nicht erst zu einem Gerichtsverfahren kommt. 

Juristen arbeiten in vier Kernbereichen (Recht setzen, auslegen, überwachen und sprechen), die meisten durchlaufen ein bis zwei davon. Ich habe in drei dieser Bereiche meine Erfahrung sammeln dürfen. 

  • Recht setzen: Auf Ebene der Gesetzgebung erlebe ich, wie neue Regelungen entstehen, bestehende Gesetze angepasst werden und damit die Rechtsordnung aktiv gestaltet wird.
  • Recht auslegen: Die Interpretation von Normen und Verträgen gehört ebenfalls zu meinem Alltag. Dabei analysiere ich unklare Vorschriften und finde praxisnahe Lösungen.
  • Recht überwachen: In Verwaltung und Kontrollfunktionen habe ich die Einhaltung von Gesetzen zu überprüfen, Verstöße zu verfolgen und so die Durchsetzung von Recht zu sichern.

Mein Ansatz ist stets praktisch, lösungsorientiert und verantwortungsbewusst, Recht ist für mich ein Werkzeug, um Strukturen zu schaffen, Probleme zu lösen und klare Entscheidungen zu ermöglichen.

Mehr zu den Bereichen finden Sie hier: Kirchenjurist, Anwalt, Justiziar, Testamentsvollstrecker